Berichte von Turnierteilnahmen des Team Suisse

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Team Suisse Turniere

Swedish Floorball Wheel Cup 2024

Während der Unihockey-Weltmeisterschaft der Herren in Malmö organisierte der schwedische Unihockey-Verband ein 5-Nationen-Turnier. Teilnehmende Nationen waren neben Gastgeber Schweden und dem Team Suisse die Niederlande, Tschechien und die USA.

Vorrunde

Unser erster Gegner war die USA. Wir starteten gut und gingen im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Danach haben wir etwas nachgelassen. Die USA nutzten unsere Fehler und konnte n im zweiten Drittel ausgleichen. Im letzten Drittel konnten wir wieder zulegen. Alle Spieler*Innen kamen um Einsatz und leisteten ihren Beitrag. Wir schossen noch 4 Tore zum Endstand von 6:2.
Nach einer Pause von gut 2 Stunden waren wir schon wieder im Einsatz. Gegen Tschechien wollten wir endlich gewinnen. Die letzten Male waren wir immer knapp dran. Durch einen raffinierten Freistoss von Giorgio gingen wir früh in Führung. Im zweiten Drittel erzielte Giorgio noch ein Tor zur 2:0-Führung. Im letzten Drittel gelang den Tschechen der Anschlusstreffer zum 1:2. In der Schlussphase hielt Urs einen Penalty und rettete uns damit den Sieg. Zum ersten Mal in der Geschichte des Team Suisse konnten wir die tschechische Nationalmannschaft besiegen.
Am zweiten Spieltag ging es gegen Schweden, aber wir waren überhaupt nicht bereit. Wir waren ständig zu spät und haben nicht konsequent verteidigt. Wir haben Stefano, unseren Torhüter, im Stich gelassen. Nach dem ersten Drittel stand es schon 0:5 gegen uns. Danach haben wir uns gefangen. Giorgio schoss wenigstens noch das Ehrentor durch einen Penalty. Schlussresultat 1:8.
Wenn wir direkt ins Halbfinale einziehen wollten, durften wir im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande nicht verlieren. Bereits nach einer Minute gingen wir in Führung. Zu Beginn des zweiten Drittels konnten wir auf 2:0 erhöhen. Danach haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht und die Niederlande konnte schnell zum 2:2 ausgleichen. Aber wir konnten das nicht über die Zeit bringen. Die Niederlande schossen noch zwei Tore zur 2:4-Niederlage. Wir waren natürlich enttäuscht. Das bedeutete eine zusätzliche Runde über das Viertelfinale und wahrscheinlich ein Halbfinale gegen den absoluten Topfavorit Schweden. Somit waren unsere Finalträume in weite Ferne gerückt.

Viertelfinal
Am Morgen des Finaltages traf uns erst einmal der Schock. Der Sportrollstuhl von Sarina war nicht mehr da. In der Nacht wurde in die Sporthalle eingebrochen und unter anderem Sarinas Rollstuhl gestohlen. Glücklicherweise wurde er später in der Nähe gefunden. Sarina konnte sich für das Viertelfinale gegen die USA einen Stuhl von einer anderen Mannschaft ausleihen. Davon liess sie sich aber überhaupt nicht beeinflussen und spielte das Spiel ihres Lebens. Ein Tor und zwei Assists steuerte sie zum 8:0 Sieg bei. Am Ende wurde sie verdient zur besten Spielerin des Spiels gewählt.

Halbfinal:
Nach der 8:1 Niederlage im Gruppenspiel gegen Schweden stellten wir die Taktik gegen Schweden etwas um. Nicht so weit aufrücken, ihr Tempo mitgehen und die Gegenspieler*innen konsequent zuteilen. Das hat sehr gut funktioniert. Das erste Drittel ging torlos aus. Wir hatten wenig Chancen liessen aber auch praktisch nichts zu. Im zweiten Drittel sind wir dank eines Tores von Stefan mit 1:0 in Führung gegangen, Schweden konnte später jedoch ausgleichen und gleich nach der Drittelpause gingen sie mit 2:1 in Führung. Dem einen oder anderen im Team schwante Böses. Aber denkste, schon im Gegenzug glichen wir wieder zum 2:2 aus. Das hat die Schweden ein wenig geschockt. Im letzten Drittel dann wieder der Führungstreffer für uns. Ein direkt verwandelter Freistoss. Benji duckte sich weg und Mario versenkte im linken oberen Eck.  Diesen Vorsprung verteidigten wir bis zum Schluss, mit allem, was wir hatten. Finaleinzug gegen den Lokalmatador Schweden, der bisher jedes Turnier gewonnen hatte, an dem er teilgenommen hatte. Eigentlich unmöglich.

Das Finale:
Jetzt hatten wir Blut geleckt. Wir hatten diese Tschechen schon einmal geschlagen. Und wir hatten noch eine Finalrechnung offen. 2019 haben wir gegen Sie unseren bisher einzigen Final 0:6 verloren. In diesem Spiel gingen wir in Führung. Im zweiten Drittel gelang uns das sogar das 2:0. Sekunden vor Drittelsende mussten wir aber den Anschlusstreffer hinnehmen. Fabio erzielte im Schlussdrittel sein zweites Tor des Turnieres und stelle den zwei Tore Vorsprung wieder her. Die Tschechen versuchten alles, auch mit aller Härte, aber wir liessen uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sie erzielten wohl noch den Anschlusstreffer, aber es reichte nicht mehr. Wir gewannen das Finale souverän mit 3:2.

 
Der erste Turniersieg für das Team Schweiz. Was für eine Sensation. Mit nur 7 Feldspieler*innen und zwei Torhütern angereist, haben wir in den 7 Spielen alles gegeben und den Sieg erkämpft. Ich bin einfach nur stolz auf euch alle.
Einen kurzen Schreckmoment gab es nach dem Spiel. Mario hatte plötzlich starke Atemnot und drohte zusammenzubrechen. Es stellte sich heraus, dass er stark unterzuckert war.
Bei der Siegerehrung wurde der Triumph noch grösser. Urs wurde zum besten Torhüter und Mario zum besten Verteidiger des Turniers gewählt.

Videos:
Game 1: Team Suisse - USA: https://youtu.be/i6tcBDKsLOs
Game 2: Team Suisse - Czech Republic: https://youtu.be/OFE4jRCwJhQ
Game 3: Team Suisse - Sweden: https://youtu.be/1tCtHMLGl38
Game 4: Team Suisse - Netherlands: https://youtu.be/jiSIkfBtKCo
Viertelfinal: Team Suisse - USA: https://youtu.be/GWg6ep_E2qc
Halbfinal: Team Suisse - Sweden: https://youtu.be/MLlEfLvv_nw
Final: Team Suisse - Czech Republic: https://youtu.be/8uGa-qAKmmI

 

Highlight Videos:
Game 1: Team Suisse - USA: https://youtu.be/m1mSvwUSzNM
Game 2: Team Suisse - Czech Republic: https://youtu.be/OoWxe2aXVj4
Game 3: Team Suisse - Sweden: https://youtu.be/2FWWKXachvE
Game 4: Team Suisse - Netherlands: https://youtu.be/9lEyEh5p5a4
Viertelfinal: Team Suisse - USA: https://youtu.be/3vvvUwHYQ3w
Halbfinal: Team Suisse - Sweden: https://youtu.be/w02GCn_yCM0
Final: Team Suisse - Czech Republic: https://youtu.be/ZDsCPiSJsC0



Finale Video: 
Finale Highlights: 

Prag Wheel Open 2024

Jedes Jahr im August lässt sich im Kalender des Team Suisse einen Termin finden, der standartmässig gross angestrichen und reserviert wird; das Prag Wheel Open (PWO). Die 14. Austragung des tschechischen Club-Turniers fand dieses Jahr vom 8. bis zum 10. August statt und hiess neun Mannschaften aus den Ländern Schweiz, Schweden, Holland und Tschechien willkommen. Der Spielmodus teilte die Teams in zwei Gruppen ein, was das Team Suisse in der Group A auf mehrheitlich altbekannte Gegner treffen liess.

 

Group A
Doing SV Zoetermeer (NL)
Nacka Hi (SW)
Tatran ParaFlorbal (CZE)
SKV Praha CompA Team (CZE)
Team Suisse (CH)

Group B
FBC Štíři České Budějovice (CZE)
SKH Meteor Plzeň (CZE)
Haag 88 (NL)
Vikings Wolf (CZE)

Mit diesem Vorwissen und einer optimistischen Stimmung reisten wir nach Prag, im Hinterkopf noch immer das Swiss Wheely Open, wo wir nur knapp am Final vorbeigeschlittert waren. Zudem lagen wir in den letzten Tournieren dicht an den Fersen unserer Gruppengegner und waren bereit, uns auf dem Spielfeld zu behaupten. Dieses Jahr traten wir mit den sechs Feldspielern Benjamin Scheiwiller, Fabian Schmid, Giorgio Dal Monte, Mario Grab, Stefan Bill und Tony Boval sowie Urs Kläger im Goal an.


Nach einer grösstenteils unbeschwerlichen Reise und einer ziemlich kühlen Nacht im Stages Hotel machten wir uns auf in die altbekannte Sporthalle Na Třebešíně. Begleitet von den Coaches Freddy Rickenbach und Hanspeter «Hampy» Matzinger sowie den Helfern Antonella Bill und Mattia Dal Monte bereiteten wir uns auf das erste Spiel gegen SKV Praha CompA vor. Was wir für ein erstes, angenehmes und machbares Spiel zum Auftakt des Turniers hielten, kippte jedoch in die erste Überraschung für das Team. SKV Praha schaffte es, noch in der ersten Halbzeit 1:0 in Führung zu gehen. Dank einem geschickten Treffer von Stefan gelang noch vor der Pause der Ausgleich, das Spiel beendeten wir jedoch mit 1:2 und somit unserer ersten Niederlage.

Von dem Resultat enttäuscht begaben wir uns erst mal in die Mittagspause, um am Nachmittag dem nächsten und, zumindest aus unserer Sicht stärksten, Gegner auf dem Feld zu begegnen: Nacka Hi. Das schwedische Team gehört zu einem der Urgesteine im internationalen Rollstuhl-Unihockey und besteht aus Spielern, gegen die das Team Suisse an beinahe jedem Turnier früher oder später gegenübersteht. Trotz ihrer vielen Erfolge wussten wir, dass wir auf einen Gegner trafen, dem wir im April an unserem Heimturnier beinahe den Finaleinzug verwehrt hatten. Mit diesem Mindset begaben wir uns in das zweite Gruppen-spiel. Doch auch in diesem Spiel konnten wir, gleich wie am Vormittag, unser volles Potential nicht ausschöpfen. Schnell fiel das erste, dann das zweite und schliesslich das dritte Tor, wo-bei die Bälle durch Schüsse ins Netz fielen, deren Winkel und Präzision nur die Schweden finden konnten. Trotz einem Distanztreffer von Tony kurz vor der Pause fanden wir nicht wirklich ins Spiel und mussten uns schliesslich mit 1:7 geschlagen geben.

Der zweite Spieltag sah für uns weitere zwei Gruppenspiele vor, das erste gegen Doing Zoetermeer aus Holland. Mit Doing trafen wir auf einen weiteren Gegner, dem wir in den letzten Turnieren ebenfalls regelmässig begegnet sind. Erfahrungsgemäss versprach das Spiel noch vor dem Anpfiff, spannungsgeladen und bitter umkämpft zu sein. Motiviert und durch die zwei Niederlagen vom Vortag umso mehr auf einen Sieg aus, konnten wir noch in der ersten Halbzeit einen Führungstreffer durch Giorgio erzielen. Es dauerte nicht lange, bis dieser durch die Holländer beantwortet wurde, doch dies brachte uns nicht aus der Bahn. Nach zweimal 12 Minuten, einer Vielzahl an harten Zweikämpfen, guten Aktionen beider Mannschaften, einer Handvoll verpasster Chancen und total fünf Toren konnten wir Doing mit einem Punktestand von 3:2 besiegen und unseren ersten Sieg feiern.

Von diesem Sieg beflügelt standen wir am Nachmittag nach einer längeren Spielpause Auge um Auge mit Tatran ParaFlorbal auf dem Feld. Für uns war es ein wichtiges Spiel, da wir die Punkte brauchten, um uns für die Entscheidungsspiele zu qualifizieren. Auch Tatran war fernab von einem fremden Gegner, und ein Sieg über das Team war nach einem Unentschieden und zwei Niederlagen im Penalty während den letzten beiden Turnieren überfällig. Wie erwartet führten wir ein eng umkämpftes Spiel gegen die Tschechen, bis deren Captain das erste Goal gegen uns erzielte. Noch vor der Pause fiel auch der zweite Treffer für Tat-ran. Unser Team kämpfte dennoch erbittert weiter und kreierte auch gute Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. Schliesslich blieb es bei diesen beiden Goals für Tatran, wir verloren das vierte Spiel mit 0:2. Als wir dann erfuhren, das Nacka Hi unerwartet am selben Tag ein Unentschieden und eine Niederlage erspielt hatten, war für uns klar, dass wir innerhalb der Gruppe die letzte Platzierung beziehen würden.

Dieses Resultat war für das Team eine Enttäuschung, doch ein Spiel galt es noch zu bestreiten. Nun galt es, gegen SKH Meteor Plzeň den Entscheidungskampf zwischen dem 8. und dem 9. respektive letzten Platz auszutragen. Für die grosse Mehrheit des Spiels konnten wir den Ballbesitz sichern und in der gegnerischen Zone Druck aufbauen, doch die Tschechen wussten, wie sie ihr Tor zu verteidigen hatten. Schliesslich gelang es, dank einem frechen Treffer von Mario in Führung zu gehen. Diese Führung konnten wir auch halten, bis zwei Mi-nuten vor Ende der Spielzeit durch einen Konter der Tschechen der Ausgleich erzielt wurde. Bei dem Punktestand von 1:1 blieb es dann auch, ein Penalty gab es nicht. Somit bezogen wir den letzten Platz am Prag Wheel Open 2024.

Abschliessend lässt sich sagen, dass das Turnier sicherlich für das ganze Team eine spielerische Überraschung mit sich brachte und mehrheitlich enttäuschend zu Ende ging. Doch wir werden dies auch als Chance nutzten, werden an den Fehlern arbeiten und uns umso hungriger im Dezember nach Schweden begeben. Mit dem Wissen, dass das Team grosses Erreichen kann, freue ich mich darauf und danke allen, die das PWO 2024 möglich gemacht haben!

Text: Fabian Schmid
Fotos: Mattia Dal Monte und "Floorball in Prague"


Bilder:
Videos:

Swiss Wheely Open 2024

Nach dem enttäuschenden 6 Platz am SWO 2022 war der Halbfinal das erklärte Minimalziel des Team Suisse.
In der Gruppenphase trafen wir auf die beiden Nordamerika Vertreter USA und Canada. Relativ souverän gewannen wir diese beiden Spiele mit jeweils 5:0. Alle SpielerInnen kamen zum Einsatz und trugen das ihrige bei zu den beiden klaren Siegen.

Im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande ging es um den Gruppensieg. Natürlich wollten wir auch dieses Spiel gewinnen. Da wir das bessere Torverhältnis hatten als die Holländer mussten wir nicht alles riskieren. Am Schluss schaute ein 0:0-Unentscheiden heraus. Der Gruppensieg war also gesichert.

Deutschland hiess der Gegner im Viertelfinale. Ersatzgeschwächt angereist und erst noch mit einem Spieler der trotz Handverletzung spielte, kämpfte sich Deutschland durchs Turnier. So war es nicht erstaunlich das wir dieses Viertelfinale locker mit 8:0 gewannen.

Im Halbfinal war Schweden, der Gewinner der letzten beiden SWO unser Gegner. Also ein ganz anderes Kaliber. Wir wussten aber, das wenn wir unsere beste Leistung abrufen können, werden wir auch gegen den Favoriten bestehen können. Nach zwei Dritteln lagen wir dann überraschen für viele 2:0 vorne. Sogar eine 2 Minutenstrafe überstanden wir schadlos. Im letzten Drittel fehlte es dann aber an der Konzentration. Schweden spielte seine Stärken voll aus und erzielte 4 Tore. Gross war die Enttäuschung über diese Niederlage.

Tschechien hies der Gegner im Spiel um Platz 3. Nach gut 10 Minuten mussten wir, obwohl wir bis dahin mehr von Spiel hatten das 0:1 hinnehmen. Nur knapp eine Minute später glichen wir das Spiel wieder aus. Im Zweiten Drittel konnten wir 2:1 in Führung gehen, ehe die Tschechen wieder zum 2:2 ausglichen. Im letzten Drittel passierte uns wieder das gleiche wie schon im Halbfinale. Unkonzentriertheit und dumme Fehler bescherten uns zwei schnelle Gegentore. Wir fanden aber zurück ins Spiel und verkürzten zum 3:4. In den letzten Minuten nahmen wir noch den Torhüter raus um mit einem zusätzlichen Feldspieler doch noch den Ausgleichtreffer zu erzielen. Trotz Chancen gelang uns das aber nicht mehr.

Schade, schade konnten wir unseren Fans die extra für uns nach Nottwil gekommen waren nicht einen Podestplatz präsentieren. Unsere Leistung an diesem SWO bestärkt uns im Wissen das wir auf dem richtigen Weg sind. Es fehlt nur noch wenig und wir werden auch diese knappen Spiele für uns entscheiden. Wir sind entschlossen hart weiter zu arbeiten und uns nicht unterkriegen zu lassen von diesen knappen Niederlagen.

Zoetermeer 2023

Parafloorball Tournament Zoetermeer

Da es die ParaGames Breda nicht mehr gibt, hat Frank Maagdenberg, langjähriger Nationaltrainer Hollands und weltweiter Förderer des Rollstuhl-Unihockey zusammen mit seiner Frau Miriam und Mitglieder des holländischen Nationalteams, ein 5-Nationenturnier in seiner Heimatstadt Zoetermeer in Holland organsiert. Vielen Dank dafür.

Das Team Suisse bestand aus Benji, Fabian, Fabio, Giorgio, Mario, Sarina und Stefan als Feldspieler. Urs und Stefano bildeten das Torhüterduo. Die beiden Coaches Fredy und Hanspeter wurden unterstützt durch Antonella, Maria und Monika.

1. Spieltag

Tschechien, der erste Gegner, ist eine Mannschaft, die uns eigentlich liegt. Wir starteten dann auch furios ins Spiel und gingen durch Benji schnell 1:0 in Führung. Fabian konnte dann sogar noch im 1. Drittel auf 2:0 erhöhen.

Im zweiten Drittel gelang Tschechien der 1:2-Anschlusstreffer. Den zwei Tore-Vorsprung stellte Stefan mit dem 3:1 im letzten Drittel wieder her. In den letzten zwei Minuten fehlte uns jedoch die Cleverness und Abgebrühtheit, die man braucht, um den Sieg über die Zeit zu bringen. Wir bekamen noch zwei Gegentore zum 3:3-Schlussstand.

So nahmen wir dieses Unentschieden, das sich am Schluss wie eine Niederlage anfühlte, mit in die Mittagspause.

Mit Schweden, dem Turnierfavoriten, wartete dann ein ganz anderes Kaliber am Nachmittag auf uns. Stefano gab dabei seinen Einstand als Torhüter im Team Suisse.

Schnell lagen wir 2:0 zurück, kämpften stark und Giorgio schoss noch im ersten Drittel zwei Tore. Das war es dann aber von unserer Seite. Die Schweden zeigten ihre Klasse. Am Schluss konnten wir das «Stängeli» noch knapp verhindern. Das Verdikt lautete: 2:9.

2. Spieltag 

Der zweite Tag startete mit dem Spiel gegen Belgien. Mindestens ein Unentschieden war gefordert für die sichere Halbfinalteilnahme. Noch im ersten Drittel konnte Benji den Führungstreffer der Belgier wieder ausgleichen. Im zweiten traf Stefan zweimal. Dabei blieb es bis zum Schluss. 3:1 und das Halbfinale somit souverän gesichert.


Im abschliessenden Vorrundenspiel gegen Holland ging es darum, nicht zu verlieren, sodass man im Halbfinal sicher nicht auf die Turnierfavoriten Schweden traf. Die Hausherren gingen zwei zu null in Führung. Auch diesmal war auf Benji Verlass. Er traf noch vor der ersten Drittelspause zum 1:2-Anschlusstreffer. In der Folge reihte sich nun auch Mario in die Torschützenliste ein und dies gleich drei Mal. Damit gewannen wir auch unser zweites Spiel des Tages. Schlusstand 4:2 und Rang 2 in der Vorrunde.

Finaltag

Der Finaltag begann mit dem Halbfinale gegen Holland. Wir gingen diesmal durch einen Treffer von Giorgio in Führung. Die Holländer konnten im zweiten Drittel ausgleichen. So blieb es auch in der regulären Spielzeit. Im folgenden Penaltyschiessen waren die Holländer treffsicherer als wir und gewannen.

Unser Gegner im Spiel um Platz 3 waren die Tschechen. Auch in dieser Partie gingen wir diesmal durch ein Tor von Fabian 1:0 in Führung. Wie im Spiel zuvor liessen wir leider einen Treffer des Gegners zu. So stand es erneut 1:1 nach 3x 15 Minuten Spielzeit. Es ging abermals ins Penaltyschiessen. Mario versenke zur Begeisterung des Publikums zweimal mit einem «Zorro-Move.» Am Schluss brachte erst der siebte geschossene Penalty die Entscheidung. Leider auch diesmal mit dem besseren Ende für den Gegner.

Somit beendeten wir das Turnier auf Platz 4. Rangmässig eine Enttäuschung; hatten wir doch einzig gegen Schweden, welche den Final gegen Holland souverän mit 7:0 gewannen, in der regulären Spielzeit verloren.

Fazit

Spielerisch haben wir sicher wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Das Toreschiessen klappte an diesem Turnier hervorragend. Nun wird es wieder mal Zeit für einen Podestplatz. Am besten gleich an unseren Heimturnier, dem Swiss Wheely Open Ende April 2024 in Nottwil.

Prag Wheel Open 2023

Team: Stefan Bill, Sarina Böhi Fabienne Boval, Tony Boval, Stefano Costa, Giorgio Dal Monte, Mario Grab, Urs Kläger, Benjamin Scheiwiller; Coaches/Betreuung: Antonella Bill, Hanspeter Matzinger, Alfred Rickenbach

Der erste grosse Schreck ereilte uns, als Urs, unser Torhüter, beim Aussteigen aus dem Bus vor dem Hotel in Prag bemerkte, dass sein ganzes Gepäck mitsamt Unihockey-Ausrüstung noch im Kofferraum seines Autos auf dem Parkplatz in Erlen ist.


Nach dem ersten grossen Schock ging es ans Organisieren, das Wichtigste waren die medizinischen Utensilien, vor allem die Katheter. Diese wurde vom Lieferanten Edi Cares am nächsten morgen früh an den Express-Schalter am Zürcher Flughafen gebracht, damit diese innert nützlicher Zeit in Prag eintreffen sollten. Danach ging es für Urs im nahegelegenen Einkaufzentrum darum, sich mit Wäsche für vier Tage einzudecken. Da am ersten Spieltag unser erstes Spiel erst am Nachmittag um 14:00 Uhr anstand, blieb am nächsten Morgen noch genügend Zeit, sich um das nötige Unihockeymaterial zu kümmern.


Mit neuer Torhüterausrüstung startete das Team Suisse rasant ins Turnier. Schon nach gut 30 Sekunden erzielte Giorgio nach Pass von Benji das 1:0 gegen unseren ersten Gegner Tatran. Nach einem folgenschweren Anfängerfehler des Captains – der neu eine grossartige Regenbogenbinde am Arm trug   und sein 20. internationales Turnier spielte, gelang Tatran der Ausgleich noch vor der Pause. 7 Sekunden vor Schluss, als wir schon mit einem Punktegewinn rechneten, traf der Captain Tatrans  doch noch ins rechte obere Eck. Wir verloren unser Startspiel mit 2:1. Eine herbe Enttäuschung.


Das zweite Spiel des Tages war gegen Haag88. Gegen holländische Teams haben wir meinst ein wenig Mühe. Die unkonventionelle Spielart, die weniger mit Unihockey sondern mit Kick and Rush zu tun hat, liegt uns nicht sehr. Aber wir wissen in Zwischenzeit damit umzugehen. Ihnen gelang trotzdem das 1:0 in der ersten Halbzeit.
Nach ein paar harten Duellen und nicht unbedingt immer fairen Verhalten unserer Gegner, (Keine Ballrückgabe, Ball wegschlagen, Torhüterin lenkt Ball ab aber sagt dem Schiri, sie habe ihn nicht berührt) steigerten wir uns. In der zweiten Halbzeit erzielten wir in den letzten fünf Minuten zwei Tore. Diesen Vorsprung brachten wir über die Zeit. 2:1, unser erster Sieg am PWO23.

 

 

Am Freitag vor unserem Spiel war schon klar, dass wir sicher im Viertelfinal waren. Unser einziges Spiel war gegen den Turnierfavoriten Nacka Hi aus Schweden. Auch Sarina und Stefano erfuhren auf dem Feld, wie es sich anfühlt, gegen den schwedischen Meister zu spielen. Diese liessen ihre Klasse aufblitzen, sodass wir meist im Defensiv-Modus waren. Trotzdem setzten wir ein paar offensive Akzente und Benji erzielte immerhin das letzte Tor zur 1:8-Niederlage. Von aussen betrachtet ist es aber immer eine Augenweide gegen Schweden zu spielen – ganz anders als eben der holländische Spielstil

 
Um 09:00 Uhr ging es am Samstag los für uns mit dem Viertelfinale. Als Gruppendritter spielten wir gegen den Zweiten der anderen Gruppe. Dutch Lions United. In der Startphase spielten wir gut die Automatismen griffen. Giorgio konnte das 1:0 erzielen. Das Spiel der Holländer war wie gewohnt: Viele hohe Bälle hinten raus. Wir hatten die Situation aber meist gut im Griff. Am Schluss nahmen sie den Torhüter raus und riskierten alles. Fabienne und Tony, unser Verteidigungsduo, hielten zusammen mit Urs unseren Kasten aber rein und so zogen wir mit diesem Sieg in den Halbfinal ein. Im Halbfinal trafen wir erneut auf den Favoriten und Vorjahressieger Nacka Hi aus Schweden. Wir starteten wieder mal unglaublich unkonzentriert. Gleich drei Gegentore in den Startminuten. Wir steigerten uns dann allmählich. Benji schrammte um Haaresbreite an seinem zweiten Tor gegen Die Schweden vorbei. 7:0 hiess am Schluss das standesgemässe Resultat für Nacka.


So ging es in unserem Abschlussspiel um Platz 3. Schon wieder ein holländisches Team, schon wieder Haag88. Unglaublich, aber auch hier lagen wir schnell 2:0 zurück. Wir fanden nie so recht zu unserem Spiel. Wir hatten wenig gute zusammenhängende Aktionen. Wenig gelang uns. Mario erzielte durch einen Freistoss kurz vor Schluss doch noch den 1:2 Anschlusstreffer. Torhüter raus war dann auch bei uns die Devise. Nützte aber nichts mehr. 2 Sekunden vor Schluss kullerte der Ball ein weiteres Mal zur 1:3 Niederlage in unser leeres Tor.


Die Enttäuschung war natürlich riesig. Wenn man weiss, dass man so ein Spiel mit ein wenig mehr Konzentration und Konsequenz in der Umsetzung eigentlich gewinnen könnte, schmerzt das sehr.


Im Nachgang sind wir aber sicher zufrieden mit dem Turnier. Waren wir in Prag doch noch nie in der oberen Tabellenhälfte klassiert. Nun waren wir sogar einen Hauch an Bronze dran. Da wir nach wie vor das einzige Team sind, das keine nationale Meisterschaft spielt und demensprechend über wenig Spielpraxis verfügen, ist das Resultat umso wertvoller.


Vielen Dank an Fredy und Hampi, unser Trainerduo, und natürlich speziellen Dank an Antonella, die immer dafür besorgt war, dass wir genug zu trinken hatten.

Wir schauen nun vorwärts zum nächsten Turnier, welches im November in Holland stattfindet.



Bilder: 

Videos:
Spiel 1: Tatran - Team Suisse 2:1
Spiel 2: Haag88 - Team Suisse 1:2
Spiel 3: Team Suisse - Nacka Hi 1:8
Viertelfinal: Dutch Lions United - Team Suisse 0:1
Halbfinal: Team Suisse - Nacka Hi 0:7
Spiel Platz 3: Haag88 - Team Suisse 3:1

 

Schlussrangliste Prag Wheel Open 2023:
1. Nacka Hi
2. FBC Štíři České Budějovice
3. Haag 88
4. Team Suisse
5. Dutch Lions United
6. Doing SV Zoetermeer
7. Tatran Střešovice ParaFlorbal
8. SKV Praha ComAp Team
9. Gaelic Athletic Association

Malmö Open 2023

Die Gruppenreise mit Swiss verlief organisatorisch erneut suboptimal. Trotz bestätigter Buchungen bestanden am Flughafen Unklarheiten. Auch vor Ort in Malmö kam es zu kurzfristigen Hallenänderungen und eingeschränkten Platzverhältnissen.

Sportlich startete Team Suisse solide ins Malmö Open 2023. Gegen den tschechischen Meister Stiri knapp verloren, gegen Ostrava folgte der erste Sieg. Ein klarer Pflichtsieg gegen Michigan State stand einer knappen Niederlage gegen den schwedischen Meister Nacka Hi gegenüber. Nach einer weiteren Niederlage gegen Eskiltuna resultierte Rang 4 in der Gruppenphase.

Im Viertelfinal setzte sich Team Suisse erneut gegen Ostrava durch und erreichte den Halbfinal. Dort unterlag man Nacka Hi mit 0:4. Mangels Spiels um Platz 3 wurde Team Suisse zusammen mit Eskiltuna auf Rang 3 klassiert. Die Siegerehrung war organisatorisch unvollständig, tat der sportlichen Leistung jedoch keinen Abbruch.

Fazit: Podestplatz, starke Auftritte gegen Topnationen und zusätzlicher medialer Auftritt bei SRF im Rahmen des Eishockey-Länderspiels. Sportlich überzeugend, organisatorisch mit Verbesserungspotenzial.


Halbfinale Video

Prag Wheel Open 2022

Nach zweijähriger Pandemiepause fand das Prag Wheel Open 2022 wieder statt. Team Suisse trat ersatzgeschwächt mit sieben Spielern an.

Der Turnierstart gegen tschechische und niederländische Topteams verlief resultatorientiert negativ, sportlich jedoch mit klarer Leistungssteigerung. Ein Punktgewinn gegen den niederländischen Meister Doing sowie mehrere enge Partien bestätigten die Wettbewerbsfähigkeit. In der Vorrunde gelang mit einem 3:0 gegen Prag der erste Sieg, Rang 5 war die Folge.

Im Viertelfinal gegen Doing zeigte Team Suisse eine starke Leistung, drehte einen 0:2-Rückstand in eine Führung, verpasste jedoch trotz zahlreicher Chancen die Entscheidung. Nach spätem Ausgleich unterlag die Schweiz im Penaltyschiessen unnötig.

Schlussbilanz: Platz 6. Leistung klar über dem Resultat, Podestplatz in Reichweite, Chancenverwertung und Spielmanagement entscheidend.

Bilder

Swiss Wheely Open 2022

Nach der coronabedingten Absage 2020 war das Swiss Wheely Open 2022 das erste Turnier seit dem zweiten Platz in Bourges 2019. Trotz intensiver Vorbereitung und hoher Zielsetzung traf Team Suisse auf international routinierte Gegner mit klaren Wettbewerbsvorteilen.

Sportlich überzeugte das Team über weite Strecken mit Spielkontrolle und Ballbesitz, scheiterte jedoch konsequent an der Chancenverwertung. Enge Niederlagen gegen Schweden, Belgien, Netherlands A/B sowie Unentschieden gegen Tschechien und die USA prägten das Turnier.

In den Platzierungsspielen gelang ein Sieg gegen die USA, die letzte Partie gegen Belgien ging erneut trotz Überlegenheit verloren. Turnierabschluss auf Rang 6 von 7.

Fazit: Gute Leistung, klare Spielkontrolle, jedoch massive Effizienzdefizite im Abschluss. Resultat deutlich unter den Erwartungen.

Bourges 2019, 1. Internationales Unihockeyturnier in Frankreich

In Bourges fand das erste französische Rollstuhl-Unihockeyturnier mit sechs Teams statt. Team Suisse reiste mit 10 Spielern, 2 Coaches und 4 Begleitpersonen an.

Nach einem intensiven ersten Turniertag mit zwei Unentschieden und drei Niederlagen qualifizierte sich Team Suisse über das Kreuzspiel gegen Gastgeber Frankreich (1:0) für den Halbfinal. Gegen Holland gelang nach spätem Ausgleich der Finaleinzug im Penaltyschiessen.

Im Final gegen den Favoriten Tschechien musste sich Team Suisse nach grossem Einsatz mit 0:6 geschlagen geben und beendete das Turnier auf dem starken 2. Platz.

Prag Wheel Open 2019

Team Suisse nahm zum siebten Mal am Prag Wheel Open teil, mit unveränderter Formation aus Breda plus Christian. Trotz Clubturnier-Format war eine Teilnahme möglich.

Gegen internationale Topteams aus Holland, Tschechien und Schweden verlief der Start schwierig. In der Vorrunde gelang ein 1:1 gegen den niederländischen Meister Doing, alle übrigen Spiele gingen meist knapp verloren. Rang 8 nach der Vorrunde.

Auch in den Platzierungsspielen zeigte das Team Moral und Wettbewerbsfähigkeit, verlor jedoch beide Partien und beendete das Turnier auf Rang 8.

Fazit: Steigendes internationales Niveau bei gleichzeitig eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten. Trotz letzter Platzierung keine klaren Niederlagen, mehrere Führungen und durchgehend konkurrenzfähige Leistungen. Entwicklungspotenzial vorhanden, Umsetzung im Training entscheidend.

Videos

Paragames Breda 2019

Team Suisse nahm zum 4. Mal an den Paragames in Breda teil und trat mit nur 7 Spielern an. In der Gruppenphase gab es Niederlagen gegen Schweden (0:6) und Holland, ein 0:0 gegen Irland sowie einen klaren 8:0-Sieg gegen Deutschland – Platz 3 in der Gruppe.

Im Viertelfinal besiegte die Schweiz die jungen Holländer überraschend mit 1:0 und zog erstmals ins Halbfinale ein. Dort war Schweden erneut zu stark (0:11). Im Spiel um Platz 3 setzte sich Team Suisse nach grossem Kampf mit 2:1 gegen Frankreich durch.

Schlussrang: 3. Platz – hinter Schweden und Tschechien. Ein sensationeller Erfolg trotz Minimal-Kader.

Prag Wheel Open 2018

Team Suisse trat in Prag mit 9 Spielern an, darunter drei Neulinge. Aufgrund kurzfristiger Änderungen spielten alle Teams im Modus „jeder gegen jeden“. Am ersten Tag verlor die Schweiz vier Spiele jeweils knapp, zeigte aber starke Leistungen und erzielte in jedem Spiel mindestens ein Tor.

Am zweiten Tag hielt Team Suisse gegen den tschechischen Meister Stiri gut mit (1:3) und erkämpfte sich gegen den schwedischen Vizemeister Nacka Hi ein 2:2 – der einzige Punkt der Gruppenphase. In den Platzierungsspielen folgten zwei weitere Unentschieden, womit dank Fairplaywertung der 5. Schlussrang erreicht wurde – vor zwei Teams aus der tschechischen Liga.

Torhüter Urs wurde als bester Goalie des Turniers ausgezeichnet. Fazit: kämpferisch und mental ein starkes Turnier, klare Fortschritte und ein grosser Erfolg für Team Suisse.

Bilder

Malmö Open 2018

Im Rahmen der Malmö Open nahm Team Suisse erstmals am internationalen Unihockeyturnier in Schweden teil und reiste erstmals per Flugzeug an. Sportlich traf man ausschliesslich auf Topteams aus Schweden und Tschechien und verlor alle vier Spiele, erzielte dabei aber mehrere Ehrentore.

Trotz verpasstem Halbfinal sammelte das Team wertvolle internationale Erfahrung. Fazit: viel Spass, starker Teamzusammenhalt – sportlich besteht jedoch weiterhin grosser Entwicklungsbedarf, um mit Europas Spitze mithalten zu können.

Paragames Breda 2017

Team Suisse reiste am 21.06. zu den Paragames nach Breda. Nach langer Anreise startete das Turnier solide: Siege gegen Kanada (4:0), Frankreich (7:0), Polen (1:0), Deutschland (7:0) und Belgien (2:1). Knapp verloren gingen die Spiele gegen Schweden (0:5), Holland (0:1), Tschechien (2:3) und Young Holland (0:2).

Das Halbfinale wurde knapp verpasst. Im Spiel um Platz 5/6 unterlag die Schweiz Young Holland nach grossem Kampf mit 4:5 und belegte den 6. Schlussrang. Fazit: starke Teamleistung, deutliche Entwicklung, grosser Teamgeist und viel Motivation für kommende Turniere.

Prag Wheel Open 2016

Team Switzerland trat mit fast unverändertem Kader an, neu dabei war Fabienne. Der Turnierstart gelang perfekt mit einem 9:0-Sieg gegen Pilsen, inklusive erstem Team-Tor von Stefano. Danach folgten knappe Niederlagen gegen EU-Elites (0:1) sowie klare Niederlagen gegen starke Teams aus Tschechien, Schweden und Polen.

In den Platzierungsspielen verlor die Schweiz knapp gegen den holländischen Meister Haag88 (0:1), gewann aber das Spiel um Platz 7 gegen EU-Elites mit 2:1. Turnierabschluss war die gemeinsame Feier, gekrönt von der Auszeichnung von Fabienne als beste Spielerin des Turniers.

Prag Wheel Open 2015

Team Switzerland nahm nach 2012 und 2014 zum dritten Mal am Clubturnier in Prag teil. Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls trat das Team mit nur 7 Spielern aus Zürich, Thurgau und St. Gallen an.

Sportlich verlief das Turnier durchzogen: Auftaktniederlage gegen Eskilstuna (SWE) 0:8, danach drei Gruppenspiele am Freitag mit knappen Niederlagen gegen ComAp Prag (2:4) und Tubanten (NL, 1:3) sowie einem starken 1:1 gegen Tatran Střešovice. Damit war das Turnier für die Schweiz beendet, da die hinteren Plätze nicht ausgespielt wurden.

Im Final besiegte Nacka HI (SWE) Eskilstuna mit 4:1. Team Switzerland belegte den 9. Schlussrang.

Paragames Breda 2015

Vom 17.–20. September 2015 nahm Team Suisse an den Para Games in Breda teil. Dank regelmässigem Grossfeldtraining reiste man mit berechtigter Zuversicht an. Das Ziel: vor Deutschland und Belgien klassiert sein.

Nach einer klaren Auftaktniederlage gegen Titelverteidiger Schweden (0:9) folgten überzeugende Siege gegen Kanada (8:2) und Frankreich (9:0). Am zweiten Tag gewann die Schweiz gegen Deutschland und Belgien, unterlag aber Holland (0:4). Gegen Tschechien verlor man zweimal (4:1, 12:2), erreichte jedoch erstmals den Halbfinal, wo erneut Schweden zu stark war (0:13).

Am Ende resultierte Platz 4. Fazit: sehr erfolgreiches Turnier, deutliche Annäherung an die Topnationen, sichtbare Fortschritte durch Grossfeldtraining und ein herausragender Teamgeist.

Prag Wheel Open 2014

Zum zweiten Mal nach 2012 nahm Team Switzerland (10 Spieler inkl. 2 Torhüter aus Zürich, Thurgau und St. Gallen) an den Prag Wheel Open 2014 teil, einem Clubturnier. Die Gruppenphase verlief durchzogen: klare Niederlagen gegen Doing (0:6) und Tatran (0:5), ein 1:1 gegen Basset Most und ein wichtiger 5:1-Sieg gegen SKH Meteor, womit das erste Ziel – das Überstehen der Gruppenphase – erreicht wurde.

Als Gruppenvierter traf die Schweiz im Viertelfinal auf Titelverteidiger Nacka HI (SWE) und verlor deutlich mit 0:11. Danach folgten Niederlagen gegen Tatran (1:10) und im Spiel um Platz 7 ein knappes 4:5 gegen Basset Most. Schlussrang: 8.

Paragames Breda 2013

Rollstuhl-Unihockey ist in der Schweiz reiner Breitensport. Trotzdem nahm das Team Switzerland (11 Spieler aus Zürich, St. Gallen und Thurgau) 2024 an den Paragames in Breda teil, nach den Prag Wheel Open 2023. International wird auf dem Grossfeld nach IFF-Regeln gespielt.

Mit nur einem Grossfeldtraining war die Schweiz gegen Topnationen wie Schweden, Holland, Tschechien und Kanada chancenlos, spielte aber auf Augenhöhe mit Deutschland (1:1) und Belgien (knappe Niederlage) und gewann zum Abschluss 4:3 gegen ein holländisches Nachwuchsteam.

In anderen Ländern gibt es nationale Ligen, in der Schweiz bisher nur wenige Turniere. Für künftige internationale Einsätze braucht es mehr Grossfeldtraining.

Prag Wheel Open 2012

Team Switzerland reiste mit zehn Spielern und Betreuerin ans internationale Prag Wheel Open (14 Teams). Nach kurzer Vorbereitung starteten wir motiviert ins Turnier. Trotz engagierter Leistungen verloren wir mehrere knappe Spiele, holten aber einen Sieg gegen Brno. Gegen die starken Holländer waren wir chancenlos. Am zweiten Tag folgte nach einer weiteren knappen Niederlage das Aus in der Gruppenphase.

Den freien Tag nutzten wir für Prag und die Finalspiele. Sportlich zeigte sich: fahrerisch und konditionell mithaltend, aber Defizite im Zusammenspiel und mit kurzen Stöcken. Trotz letztem Platz bleibt das Turnier eine wertvolle Erfahrung und Motivation für zukünftige internationale Einsätze.